Programme

Secret Places

progressive classical music

Mit ihrem neusten Programm SECRET PLACES laden die Twiolins das Publikum zu einer Entdeckungsreise in die verborgensten Orte tief im Inneren ihrer Fantasie ein. Pulsierende Balkanrhythmen tanzen in nebelumwobenen Felslandschaften, sphärenhaft erwachen Atem und Licht zu neuem Leben, in süßer Versuchung lockt tänzelnd eine Ballerina und stellt sich dem ungleichen Kampf verzerrter Rocksounds.

Mit zwei Violinen erschaffen die beiden Geschwister spannungsvolle Gegenwelten und balancieren zwischen innovativer Klangsprache und Ohr-verwöhnender Harmonik. In einer tiefen Trance hypnotisieren sie das Publikum und lassen Zeit und Raum zur Ruhe kommen. Einzelne Regentropfen werden zur Quelle der Achtsamkeit, öffnen den Blick in innere Seelenwelten.

Wie eine epochale Vertonung des Sturm und Drang aus dem 21. Jahrhundert klingt der Ritt des jungen Schillers durch die deutschen Walde, harmonisch dicht und unentrinnbar. Sich wild überschlagende Emotionskaskaden halten die Zuhörer atemlos gebannt bis zum unausweichlichen Ende.

SECRET PLACES präsentiert die Preisträgerwerke des Crossover Composition Awards 2015.

Metamorphosis – Alexander Gonobolin (*1953, Ukraine)
Carpathian – Dawid Lubowicz (*1981, Polen)
Maha Nada – Sebastian Sylla (De)
TRANCE
      Trance No. 1 – Benjamin Heim (*1994, USA)
      Atem • Licht – Johannes Meyerhöfer (*1985, De)
Rock you vs. Ballerina – Jens Hubert (*1973, De)
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Balkanoid – András Derecskei (*1982, Ungarn)
Doch Laub und Wolken unter Nacht – Johannes Söllner (*1983, De)
A fly´s life and decline – Judit Varga (*1976, Ungarn)
RAINY DAY
      Ich glaub’, es gibt Regen – Rebecca Czech (*1983, De)
      Three Moods for two Violins, I – Andreas Håkestad (*1982, Norwegen)
      Eight Strings – Vladimir Torchinsky (*1986, Israel)
Schillers Nachtflug – Benedikt Brydern (*1966, USA)

2x 45 min. Moderation Deutsch / Englisch. Eigenes Lichtdesign

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Sunfire

progressive classical music

Die Twiolins haben mit ihrer ‘progressive classical music’ die Klassik- und Kammermusikwelt revolutioniert. In ihrem Programm SUNFIRE stoßen sie nicht nur in musikalische Parallelwelten vor, sondern treiben mit ihren zwei Violinen die Emotionen des Publikums in die Extreme, hin- und hergerissen zwischen betörend schönen Klängen und rhythmisch pulsierenden Strukturen.

Ein Sonnenaufgang, vom zaghaften Dämmern bis hin zum gleissenden Aufflammen des Lichts am Horizont – mit dieser expressiven Klangfantasie beginnt die Reise auf acht Saiten. Unter schrill zischenden Dampfwolken setzt sich eine alte Eisenbahn in Bewegung und nimmt die Zuhörer mit in die Schönheit idyllischer Wälder. Innig geben sich die beiden Geschwister den sanften und leisen Klängen sehnsüchtiger Melodien hin und es könnte nicht schöner sein – bis plötzlich eine freche Fliege auftaucht…

Das englische sonnet^5 verlangt energischen Körpereinsatz, zerfetzte Bogenhaare, schroffe E-Gitarrensounds und Shakespeare-Rap wirbeln wilde Staubwolken in die Atmosphäre. Mit einer rasanten Fahrt auf dem amerikanischen Highway sorgen die beiden Geiger für puren Nervenkitzel, um dann die Hörer in ungeahnte Sphären des Weltalls zu entführen. Vorbei an rauschenden Sternennebeln nehmen sie Kollisionskurs auf die Milchstraße und lauschen der unendlichen Gravitation der Planeten.

Doch auch Poesie und Lebensfreude kommen beim Programm Sunfire nicht zu kurz: Ein kleiner Walzer in den Gassen von Paris, ein heißer Samba in Brasilien, eine Fahrt mit dem Orient Express und die Begegnung mit einem Schlangenbeschwörer.

SUNFIRE präsentiert die Preisträgerwerke des Crossover Composition Awards 2012.

Sunfire – Franz Cibulka (1946-2016, Österreich)
Schienen-Kapriolen – Hans-Günther Allers (*1953, De)
Doch Laub und Wolken unter Nacht – Johannes Söllner (*1983, De)
A Fly´s Life & Decline – Judit Varga (*1976, Ungarn)
La Petite Valse – A. Igudesman (*1973, Russland)
Sonnet nr 5 – Sophie Pope (*1988, England)
Autobahn – Benedikt Brydern (*1966, USA)
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Maha nada – Sebastian Sylla (De)
Peesh moosh – Aleksey Igudesman
Gemini – Benedikt Brydern
Jongleurs – Ewelina Nowicka (*1982, Polen)
Orient Express – Tonio Geugelin (*1991, De)

2x 45 min. Moderation Deutsch / Englisch. Eigenes Lichtdesign

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Pizza Pizzicato

Ein Konzert für Kinder mit den Twiolins

Was haben zwei Geigen, eine Fliege und Geschwister gemeinsam? Das verraten The Twiolins in ihrem 45-minütigen Konzert für Kinder. Außerdem verraten sie, wie der Ton auf der Geige entsteht, was ein Pizzicato ist und was alles in unserem Kopf passieren kann, wenn man Musik hört.

Die Kinder werden zum Mitmachen und zum Zuhören angeleitet, spielerisch lernen sie interessante Fakten zur Violine und zur Musik und das ganz ohne Tafel und Kreide. Bereits erprobt vor 200 Grundschulkindern in Hirschberg, bringen die Twiolins auch in Ihre Schule ihr pädagogisches Konzert – laute Zugaberufe garantiert.

Geeignet für Grundschulkinder, bis max. 200 Kinder. Bestuhlung und Mikrofon werden benötigt. Moderation auch in englischer Sprache.

Aula wurde zum Konzertsaal
The Twiolins begeisterten 200 Grundschulkinder fürs Geigen
Rhein Neckar Zeitung, 8.10.2016, Hirschberg

(…) Vom Geigenunterricht für Kinder angefangen bis zu ihrem 2009 ins Leben gerufenen „Crossover Composition Award“ kümmern sich die beiden Geschwister mit unermüdlichem Einsatz um die Weiterentwicklung von Violinmusik, insbesondere der raren Literatur für zwei Violinen. Einige der Siegerstücke aus den letzten Wettbewerben, an denen sich über 500 Komponisten beteiligten, hatten die „Twiolins“ jetzt für die Schüler dabei.

Da hieß es Augen zumachen, sich etwas Schönes vorstellen und dazu dem Stück „Windspiel“ lauschen. Die einen dachten ans Heiraten, die anderen an Zuckerwatte. Und genau das ist es auch für Marie-Luise Dingler, was Musik so faszinierend macht: „Jeder träumt etwas ganz anderes, obwohl wir nur ein Stück spielen.“ Wie viel Fantasie einer Komposition oftmals zugrunde liegt, bewies ein Stück aus dem letzten Composition Award: „Das Leben und Sterben einer Fliege“. Fröhlich summten die beiden Violinen durch ihr Fliegenleben, bis sie schließlich von Christoph Dinglers musikalischer Klatsche in den Fliegenhimmel befördert wurden.

Die „Twiolins“ konnten sich vor Zugaberufen kaum retten. Da fiel gar nicht auf, dass nebenbei auch ein wenig Unterricht in Geigentechnik dabei war. So erfuhren die Kinder, wie auf der Geige ein Ton entsteht und wie unterschiedliche Tonhöhen zustande kommen. Von Anja Stepic, Foto: Peter Dorn

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Zeitreise

Reisen Sie mit den Twiolins durch die Zeit und besuchen Sie ausgewählte Stationen der einzigartigen Gattung Violinduo.

Beginnend mit der Leichtigkeit des französischen Barock über die virtuose Spielfreude Tomasinis und die schwelgerische Romantik Charles Danclas bis hin zum Höhepunkt der Moderne, der großen Sonate von Sergej Prokofjew.

Zum Abschluss ein schamanisches Feuerwerk zweier sich jagender Geister, aufsteigend in grelle Höhen und teuflische Rhythmen bis zur Explosion und dem Verschwinden im Nichts.

Sonate nr. 4 – Jean-Marie Leclair (1697-1764)
Duo concertant nr. 1 – Luigi Tomasini (1741-1808)
Duo Brillante nr. 1 – Charles Dancla (1817-1907)
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Fairy Tale – Teodor Nicolau (*1973)
Sonate – Sergej Prokofiew (1891-1953)
Geisterspiel – Myung-Sun Lee (*1973)

2x 45 min. Moderation Deutsch / Englisch.

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VIRTUOS. ELEGANT. KLASSISCH

Nicht nur in der Neuzeit gibt es Wunderwerke virtuoser Violinkunst für zwei Violinen, sondern auch in der Klassik. Die Twiolins haben über die Jahre in verschiedenen Archiven, Bibliotheken und Verlagen viele Kostbarkeiten zusammengetragen und präsentieren die schönsten Höhepunkte.

Zum Beispiel die Duos von Luigi Tomasini und Ferdinand Fränzl, die nur die Twiolins im Repertoire haben: Luigi Tomasini, jüngster Geiger auf Schloss Esterhazy, stieg rasch in die Position des Konzertmeisters auf und wurde ein guter Freund und Schüler Joseph Haydns. Seinen Wurzeln musikalisch treu geblieben, repräsentiert sein Werk höchste virtuose Violinkunst im italienischen Stil.

Ferdinand Fränzl, Sohn des bekannten Ignaz Fränzl, zählt zur dritten Generation der Mannheimer Schule und ist damit den Twiolins, die in Mannheim studiert haben und dort geblieben sind, wie auf den Leib geschneidert. Schon in der Frühromantik angekommen, erzählt seine Musik galant im opernhaften Stil, lässt dabei keine technische Finesse aus und endet in einem furiosen Finale, spannend bis zur letzten Note.

Duett B-Dur – Francois Joseph Gossec (1734-1829)
Duo für Violine & Viola, G-Dur, kv 423 – W. A. Mozart (1756-1791)
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Duo concertant nr. 1 – Luigi Tomasini (1741-1808)
Duo concertant nr. 1, E-dur – Ferdinand Fränzl (1767-1833)

2x 45 min. Moderation Deutsch / Englisch.

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